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Wellendichtringe

Typ Dichtungen
Bauformen
Maß-
bereich
Standard-
werkstoffe
typische
Leistungsdaten
Einbau-
räume
Bemerkungen
Alle Artikel sind auch in Sondermaßen und -werkstoffen erhältlich,
Werkstoffbeschreibungen siehe "Werkstoffe"
P
bar
V
m/s
t
°C
WDR
A 4 bis
1000 mm
NBR
FPM
MVQ, EPDM
HNBR
0,5 12
35
- 40 bis 100
- 20 bis 200
DIN 3760 Standardbauform für ein breites Anwendungsspektrum
AS
mit Staublippe
NBR
FPM
MVQ, EPDM
HNBR
0,5 10
30
- 40 bis 100
- 20 bis 200
DIN 3760 Standardbauform für ein breites Anwendungsspektrum
ASH NBR
FPM
10 10
30
- 40 bis 100
- 20 bis 200
druckbelastbare Ausführung
A-OF-RI NBR
FPM
  6
30
- 40 bis 100
- 20 bis 200
Nadellagerdichtung, einfache Fettabdichtung
A-DUO NBR
FPM
0,5 5
15
- 40 bis 100
- 20 bis 200
zur Trennung zweier Medien oder flüssigem/ pastösen äußerem Schmutzanfall
A-EX
Gehäuse-
dichtring
NBR
FPM
0,5   - 40 bis 100
- 20 bis 200
auch mit metallischem Außenmantel bis 1700 mm lieferbar
B NBR
FPM
0,5 12
35
- 40 bis 100
- 20 bis 200
DIN 3760 Metallgehäuse für festen Sitz, gute Wärmeableitung
BS
mit Staublippe
NBR
FPM
0,5 10
35
- 40 bis 100
- 20 bis 200
DIN 3760 Metallgehäuse für festen Sitz, gute Wärmeableitung
B-OF NBR
FPM
  6
30
- 40 bis 100
- 20 bis 200
Nadellagerdichtung; einfache Fettabdichtung
C NBR
FPM
MVQ
0,5 8
30
- 40 bis 100
- 20 bis 200
DIN 3760 sehr stabile Ausführung für groben Einbau, mit geklemmter Dichtlippe bis 1700 mm möglich, auch druckbelastbare Ausführung lieferbar
CS
mit Staublippe
NBR
FPM
MVQ
0,5 8
30
- 40 bis 100
- 20 bis 200
DIN 3760 sehr stabile Ausführung für groben Einbau, auch mit geklemmter Dichtlippe bis 1700 mm mögl., druckbelastbare Ausführung lieferbar
CX
NBR
FPM
EPDM
MVQ
2,0 12
15
- 30 bis 100
- 20 bis 200
sehr stabile Ausführung für groben Einbau. Für harte Einsätze und hohe Temperaturen. Bis 1700 mm mögl., druckbelastbare Ausführung lieferbar
CPT 16 bis
515 mm
Stahlkäfig
AISI 316
PTFE/Kohle
Dichtlippe
FPM Sekundärdichtung
10 40 - 80 bis 250 für Pumpen, Getriebe, Trockner, Rührwerke, Kompressoren geeignet
GW-5 8 bis
1110 mm
NBR +
Gewebe
FPM +
Gewebe
0,5 20
25
- 30 bis 100
- 10 bis 180
Haupteinsatz:
Großgetriebe, Walzwerke, Schiffbau, Windkraftanlagen
GW-6 20 bis
1110 mm
NBR +
Gewebe
FPM +
Gewebe
0,5 20
25
- 30 bis 100
- 10 bis 180
GW-7 20 bis
1110 mm
NBR +
Gewebe
FPM +
Gewebe
0,5 20
25
- 30 bis 100
- 10 bis 180
 
Die von uns genannten Parameter, Werkstoffempfehlungen und Einbauvorschläge basieren auf Erfahrungswerten. Es bedarf zu ihrer Anwendung in jedem Fall praktischer Versuche im Betrieb des Kunden. Aufgrund der Vielzahl der Verwendungsmöglichkeiten unserer Waren können wir im Einzelfall keine Gewähr für die Richtigkeit unserer Empfehlungen übernehmen.

Wellendichtringe

Auswahl sowie Aufbau eines geeigneten Wellendichtringes und Gewichtung der Betriebsparameter

Radialwellendichtringe sind einbaufertige Dichtelemente zur Abdichtung rotierender Wellen und Achsen. Vor der Auswahl sind folgende Parameter zu prüfen: Verträglichkeit mit Medium, Umfangsgeschwindigkeit der Welle (Durchmesser und Drehzahl), Toleranzen der Oberflächengüte, Exzentrizität und Auslenkung der Welle, Druck, Temperatur, Reibungswärme, und Schmutzanfall. Radialwellendichtringe besitzen eine Membran in Form einer Dichtlippe und einem Versteifungsring aus Metall, der je nach Bauform einen metallischen Außendurchmesser besitzt oder in einem Elastomer einvulkanisiert ist. Eine Zugfeder sorgt zusätzlich für Vorspannung der Dichtlippe. Zum Schutz gegen Verschmutzung des Dichtsystems haben einige Bauformen eine zusätzliche Staublippe. Zur Abdichtung von Räumen mit höherem Druck sind spezielle Sonderbauformen erforderlich.
Standardwerkstoffe sind NBR und FPM. Für spezielle Anforderungen können auch die Werkstoffe MVQ, EPDM, HNBR, ACM und PTFE gewählt werden.

Neben allen gängigen Standardabmessungen, die ab Lager lieferbar sind, können auch Sondergrößen kurzfristig aus diversen Werkstoffen hergestellt werden.


Einbauempfehlungen für Wellendichtringe

  • Vor dem Einbau müssen Welle, Wellendichtring und Nut sorgfältig gereinigt werden
  • Scharfe Kanten und Übergänge können den Wellendichtring - insbesondere die Dichtlippe - beschädigen, sie sind daher abzurunden bzw. mit einer Fase zu versehen.
    Gegebenenfalls ist eine Montagehülse zu verwenden
  • Einfetten oder -ölen mit dem verwendeten Medium erleichtert die Montage
  • Beim Einbau ist darauf zu achten, dass der Wellendichtring nicht verkantet und parallel zur Welle in die Nut eingepresst wird
  • Achten Sie auf die richtige Dimensionierung der Einbaubohrung. Alle Fakten zur richtigen Dimensionierung finden Sie in der DIN 3760
  • Benutzen Sie immer geeignete Werkzeuge und Montagehilfsmittel zum Einbau von Wellendichtringen
  • Nehmen Sie ein geeignetes Schmiermittel für die Welle. Dies verbessert das Einlaufen des Wellendichtringes


Hinweise zur Lagerung von Wellendichtringen mit Anteilen aus Kautschuk und Gummi:

Die sachgemäße Lagerung, Reinigung und Erhalt von Erzeugnissen aus Kautschuk und Gummi wird in den Richtlinien der DIN 7716 bzw. ISO 2230 geregelt. Erzeugnisse sollten so eingelagert werden, dass Alterung, Verhärtung, Verwitterung und Verformung verhindert werden. Idealerweise sollten folgende Regeln beachtet werden:

  • Lagerräume sollen kühl, trocken, staubarm und mäßig gelüftet sein. Die Lagerung im Freien ist nicht zulässig.
  • Temperatur: Kautschuk und Gummiprodukte sollten zwischen +12 und +25 C° gelagert werden und keinen direkten Kontakt mit einer Wärmequelle haben (Mindestabstend 1m).
  • Beschädigungen, Verformungen oder Gewichtsbelastung durch andere Lagergüter muss unbedingt vermieden werden. Alle Produkte sollten deformations- und kompressionsfrei gelagert werden.
  • Licht: Direktes Tages- oder Kunstlicht sollte zur Erhaltung der Qualität und Produkteigenschaften vermieden werden.
  • Feuchtigkeit: Kautschuk und Gummiprodukte sollten unbedingt trocken gelagert werden. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte unter 65% liegen.
  • Sauerstoff: Kontakt mit Sauerstoff lässt einige Werkstoffe früher altern. Daher sollten alle Kautschuk und Gummiprodukte vorzugsweise in der verschlossenen Verpackung oder in einem luftdicht verschließbaren Behälter gelagert werden.
  • Ozon: Die Erzeugnisse sollten unbedingt von Ozonquellen ferngehalten werden, da der Kontakt für viele Werkstoffe schädlich ist. (Z.B: Hochspannungsgeräte, Elektromotoren, elektrische Funkenentladungen, Quecksilberdampflampen)



Die von uns genannten Parameter, Werkstoffempfehlungen und Einbauvorschläge basieren auf Erfahrungswerten. Es bedarf zu ihrer Anwendung in jedem Fall praktischer Versuche im Betrieb des Kunden. Aufgrund der Vielzahl der Verwendungsmöglichkeiten unserer Waren können wir im Einzelfall keine Gewähr für die Richtigkeit unserer Empfehlungen übernehmen.

Letzte Aktualisierung: 10.12.2016 um 22:24 Uhr